Trinkwasser im Mikroskop

September 23rd, 2008

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn man Trinkwasser oder andere Wässer im Mikroskop betrachtet, kann man viel Interessantes finden. Eine kleine Auswahl solcher Objekte habe ich für Interessierte auf meiner Wasserseite unter dem Link Wasser im Mikroskop dargestellt.

Wer über ein Video-Abspielprogramm verfügt, kann sogar ein paar Video-Clips zur Thematik anschauen bzw. herunterladen. Eine kleine Auswahl nicht allzu teurer Mikroskope und etwas Fachliteratur dazu gibt es dort auch.

Ich wünsche allen Mikroskopikern viel Spaß bei dieser Thematik.

Euer Hartmut Schmitt

Trinkwasser-Fachliteratur

September 19th, 2007

Liebe Blogbesucher/innen,

ich habe jetzt begonnen, auf der Internetseite

http://www.trinkwasser-fuer-europa.de/fachliteratur.htm

in zwangloser Folge Hinweise auf Trinkwasser-Fachliteratur zu geben. Damit soll es allen am Trinkwasser Interessierten erleichtert werden, sich weiteres Hintergrundwissen zu dieser Thematik anzueignen.

Euer Hartmut Schmitt 

Eigenversuche bei Geruchsproblemen

September 12th, 2007

Immer wieder kommt es im Trinkwasserbereich zu Geruchsbelästigungen. Um zu prüfen, ob man in der eigenen Hausinstallation solche Probleme hat oder zur besseren Eingrenzung schon vorhandener Geruchsprobleme kann man einige einfache Eigenversuche machen.

  1. Wenigstens zwei geruchsfreie Glasflaschen (z.B. Mineralwasserflaschen) gut spülen, trocknen und auf Geruchsfreiheit einschließlich der Verschlüsse prüfen.
  2. Erste Flasche langsam mit Stagnationswasser (z.B. über Nacht oder mehrere Tage stehen lassen) ohne Vorspülen (Stagnationswasser in der Leitung darf durch den Probenahmevorgang nicht ausgetauscht werden) bis etwa zur Hälfte füllen, sofort verschließen und kennzeichnen.
  3. Zweite Flasche nach Austauschen des Stagnationswassers langsam mit Frischwasser bis etwa zur Hälfte füllen, sofort verschließen und kennzeichnen.
  4. Beide Probenflaschen an einen geruchsneutralen Ort verbringen. Dort dürfen in der Umgebungsluft keinerlei Gerüche (z.B. Reinigungsmittel, Aromastoffe usw.) wahrnehmbar sein.
  5. Probenflaschen gut schütteln und von geruchsempfindlichen Personen prüfen lassen. Dabei sollte die Nase bereits beim Öffnen der Verschlüsse in der Nähe der Flaschenöffnung sein.
  6. Prüfergebnis nach Art und Stärke des Geruchs protokollieren.

Diese Eigenversuche ersetzen keine ordnungsgemäße Prüfung nach der Trinkwasserverordnung, können aber bereits wertvolle Hinweise zur Vorbereitung einer solchen Prüfung oder zur besseren Beschreibung der Problemstellung geben. Die Geruchsstoffe, die man in der Stagnationsprobe im Vergleich zum Frischwasser wahrnimmt, werden vermutlich innerhalb der Hausinstallation in das Trinkwasser abgegeben. Ist in einer oder beiden Proben ein Geruch wahrnehmbar, ist das Trinkwasser gemäß den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung zu prüfen.

Diese Versuche können auch dann durchgeführt werden, wenn bisher noch keine Probleme vorliegen. Man sollte dabei jedoch berücksichtigen, dass der Geruch eine Sinneswahrnehmung und daher von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Auch wenn Gerüche im Trinkwasser bei vielen Menschen verständlicherweise Unbehagen und Angst hervorrufen, ist Besonnenheit panikartigen Reaktionen vorzuziehen.

Euer Hartmut Schmitt

Die Bewertung von PFT im Trinkwasser

August 15th, 2007

Auf der Internetseite des Umweltbundesamtes ist die PDF-Datei “Vorläufige Bewertung von Perfluorierten Tensiden (PFT) im Trinkwasser am Beispiel ihrer Leitsubstanzen Perfluoroctansäure (PFOA) und Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) veröffentlicht. Die Arbeit befasst sich zwar nicht mit der Entfernung dieser Substanzen aus dem Trinkwasser, gibt aber wertvolle Hinweise für die gesundheitliche Bewertung und die Einstufung evtl. vorhandener Untersuchungsergebnisse im Hinblick auf zu treffende Maßnahmen. Interessierte sollten dort auf jeden Fall einmal hereinschauen.

Die Adresse der PDF-Datei lautet:

http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/hintergrund

/pft-im-trinkwasser.pdf

Euer Hartmut Schmitt

Die Wirklichkeit im Trinkwasserbereich

August 5th, 2007

Der Trinkwasserbereich ist außerordentlich sensibel. Es geht schließlich um unser wichtigstes Lebensmittel. Es sichert unsere Existenz und hat eine überragende Bedeutung für unsere Gesundheit. Dies merkt man vor allem dann, wenn man das Trinkwasser als Suchwort in eine der Internetsuchmaschinen eingibt. Abertausende von Internetseiten bieten Informationen und Produkte zur tatsächlichen oder nur vermeintlichen Verbesserung der Trinkwasserversorgung und der Trinkwasserqualität an.

Für diejenigen, die aus Sorge um eine gute Trinkwasserqualität in ausreichender Menge etwas investieren wollen, wäre es nicht nur fachlich sinnvoll, sondern auch wesentlich kostengünstiger, sich vor der Anschaffung einer Trinkwassernachbehandlungsanlage o.ä. gründlich zu informieren. Selbst wenn diese Informationen etwas kosten sollten, machen sie meist nur einen Bruchteil der Kosten einer solchen Anlage aus. In vielen Fällen sind solche Anlagen nicht nur nicht notwendig, sondern beim unsachgemäßen Betrieb sogar schädlicher, als wenn sie erst gar nicht installiert worden wären.

Informationen von neutraler Seite können in solchen Fällen sehr hilfreich sein. Eine solche neutrale Quelle ist das Buch “Trinkwasser für Europa - Das Wichtigste im deutschen Sprachraum”. Nähere Informationen siehe

http://www.trinkwasser-fuer-europa.de/buchinformationen.htm

Euer Hartmut Schmitt

Listen der in Deutschland zugelassenen Untersuchungsstellen

Juli 30th, 2007

Nach § 15 Abs. 4 der Trinkwasserverordnung von 2001 dürfen nur dafür zugelassene Untersuchungsstellen, Institute und Labors die offiziellen Untersuchungen einschließlich der Probenahme für die Überwachung nach der Trinkwasserverordnung durchführen. Auf der Internetseite

http://www.trinkwasser-fuer-europa.de

ist jetzt ein Link zu den entsprechenden Listen der deutschen Bundesländer enthalten. Im Bedarfsfall können sich die Leserinnen und Leser geeignete Untersuchungsstellen heraussuchen. Es sollte aber beachtet werden, dass nicht jede Untersuchungsstelle für alle Untersuchungsarten zugelassen ist. Die diesbezüglichen Hinweise also bitte beachten.

hartmutschmitt 

Hochwasser- und Brandkatastrophen gefährden Trinkwasser

Juli 30th, 2007

Immer wieder zeigt sich, dass Hochwasserkatastrophen die Versorgung der betroffenen Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser auf vielfältige Weise gefährden können. Weniger bekannt ist, dass eine solche Gefährdung auch durch Brandkatastrophen geschehen kann, wenn oberflächennahe Wasserversorgungen durch Löschwasser oder niederschlagsbedingte Einschwemmungen von Brandrückständen (organische Bestandteile, DOC, PAK, Ascherückstände, Geruchs- und Geschmacksstoffe u. ä.) beeinflusst werden.

Die Wasserversorgungsunternehmen sollten derartige Ereignisse in ihren Maßnahmenplänen bei Trinkwassernotfällen durchaus auch einmal in Erwägung ziehen.

hartmutschmitt 

Rechtsgutachten UBA-Epoxidharz-Leitlinie

Juli 30th, 2007

Nachdem in der Vergangenheit bei der Rohrinnensanierung von Trinkwasserleitungen im Hinblick auf deren Zulassung im Zusammenhang mit den sogenannten “allgemein anerkannten Regeln der Technik” immer wieder rechtliche Auseinandersetzungen vorkamen, hat das Umweltbundesamt (UBA) ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Auf der nachfolgend genannten Internetseite ist sowohl ein Link auf die UBA-Epoxidharz-Leitlinie als auch auf das Rechtsgutachten zu dieser Leitlinie vorhanden.

http://www.trinkwasser-fuer-europa.de

In dem Gutachten werden verschiedene Fallvarianten betrachtet. Das Gutachten dürfte sowohl für die Installationsbetriebe, die solche Rohrinnensanierungen durchführen, als auch für die davon betroffenen Verbraucher und deren Rechtsanwälte von Interesse sein.

hartmutschmitt 

Information der Verbraucher über die Trinkwasserqualität

Juli 8th, 2007

Hätten Sie es gewußt, dass nicht nur die öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen ihre Verbraucher regelmäßig über die Qualität des abgegebenen Trinkwassers informieren müssen? Auch die Betreiber der Hausinstallationen (in der Regel die Hauseigentümer und Vermieter) müssen ihre Verbraucher (in der Regel die Mieter) in geeigneter Weise informieren.

Näheres hierzu können Sie auch in der Buchneuerscheinung “Trinkwasser für Europa” erfahren. Informationen zu diesem Buch gibt es auf der Internetseite:

http.//www.trinkwasser-fuer-europa.de/buchinformationen.htm

hartmutschmitt

Buchneuerscheinung “Trinkwasser für Europa”

Juli 7th, 2007

Ab sofort ist das Trinkwasserbuch “Trinkwasser für Europa - Das Wichtigste im deutschen Sprachraum” erhältlich. Nähere Informationen können auf der Internetseite

http://www.trinkwasser-fuer-europa.de/buchinformationen.htm

eingesehen werden. Wer Lust hat, kann in diesem Blog Kommentare dazu abgeben.

hartmutschmitt